Porträt

Gabriele Feuer ist im Dauer-Bastelfieber

„Schon wieder was Neues im Fenster! Es ist das Schönste in der ganzen Straße!“ Das findet nicht nur Gabriele Feuers Vermieterin, auch Passanten, die an der Robertstraße 21 vorbei kommen. Einige haben schon geklingelt und gefragt: „Geben Sie Bastelkurse?“, „Kann man das kaufen?“ Feuers Enkelin Sandra wird von den anderen Kindern beneidet, dass sie von ihrer Oma gezeigt bekommt, wie man mit Skalpell, Heißluftpistole und Nadel tolle Sachen bastelt. Die rüstige Rentnerin bedauert: „Leider ist meine Wohnung viel zu klein. Ich bräuchte einen Gruppenraum!“ Gerne würde sie im größeren Rahmen basteln, z.B. aufwändige Fensterbilder – Acrylkugeln, mit Perlen und Pailletten verziert und von kleinen Elfen bewohnt –, Kerzen, extra angefertigt für Hochzeiten oder Einsegnungen. Der Tag müsste länger sein!“, findet Gabriele Feuer, die schon mal bis nachts um Zwei an einer ihrer prunkvollen Grußkarten arbeitet. Die wiegen was, aber nicht nur des Portos wegen, ist man auf dem Postamt auf sie aufmerksam geworden. Die schönen Karten haben sich auch hier schon herumgesprochen und werden für private Anlässe bestellt.

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